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Die Heilwirkung des Thermalwassers

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Die Heilwirkung von Thermalwasser ist weit größer als allgemein angenommen. Zu diesem Ergebnis ist jetzt die größte Studie gekommen, die je in einem deutschen Kurort durchgeführt worden ist. In Bad Füssing wurden dafür 3000 Kurpatienten und teilweise auch deren Hausärzte befragt.

In Auftrag gegeben hat diese Analyse das Institut zur Erforschung von Naturheilmitteln. Und die Ergebnisse, die die Experten bei ihren Befragungen in Europas größtem Heilbad gewannen, zeigen: Thermalwasser ist noch viel wirksamer gegen Krankheiten, als man bisher schon gewusst hatte.

So berichteten zum Beispiel mehr als 70 Prozent der in die Studie einbezogenen Bad Füssinger Kurgäste von einer „deutlichen Linderung ihrer Schmerzen“ und „ganz erheblichen Verbesserungen ihrer Beweglichkeit“ – vor allem im Bereich der Gelenke, der Wirbelsäule, bei Rheuma oder bei sonstigen orthopädischen Beschwerden. Und das liegt am gesunden Wasser im Kurort. Das Bad Füssinger Heilwasser wird aufgrund seiner europaweit einmaligen Wirkstoffkombination vor allem zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt.

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Die heilende Kraft des Sulfidschwefels

Der im Bad Füssinger Thermalwasser in größeren Mengen enthaltene heilende Sulfidschwefel wird durch die Haut aufgenommen und an erkrankten Körperstellen abgelagert. Dies führt zu Linderung der Beschwerden. Nicht zuletzt deshalb konnten – und das ist ein weiteres Ergebnis der groß angelegten Studie – 40 Prozent der Patienten nach dem Badeaufenthalt im Kurort auf die weitere Einnahme von Medikamenten verzichten. Sogar über 90 Prozent der befragten Patienten berichteten von einer Wiederherstellung beziehungsweise deutlichen Verbesserung ihrer Arbeitsfähigkeit.

Doch damit nicht genug: 63 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass durch die Wirkung des Heilwassers geplante oder befürchtete operative Eingriffe vermieden werden konnten. Und diese Eindrücke der Patienten sind auch wissenschaftlich nachzuweisen. Denn über 75 Prozent der behandelnden Hausärzte bestätigten diese Einschätzung ihrer Patienten nach eingehender Untersuchung.

Gesundheit an erster Stelle

Da verwundert es auch nicht, dass zumindest bei den Bad Füssinger Kurgästen die Bereitschaft zum Kuren ungebrochen ist, auch wenn man finanziell selbst dafür aufkommen muss. Bereits heute zahlen die Patienten 72 Prozent der Kosten des Kuraufenthalts aus eigener Tasche. 30 Prozent, das haben die Experten des Instituts zur Erforschung von Naturheilmitteln herausgefunden, wären sogar zu einer höheren Zuzahlung bereit, nur um nicht auf die Heilwirkung des Bad Füssinger Thermalwassers verzichten zu müssen.

Europas größter Kurort

Gute Aussichten also für Bad Füssing, das mit fast drei Millionen Übernachtungen pro Jahr heute Europas größter Kurort ist. Die Therapiebecken der drei Bad Füssinger Thermen sowie der 23 Reha – Zentren und Hotels bilden mit über 12.000 Quadratmetern Deutschlands derzeit größte Thermenlandschaft. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich der kleine Weiler zu einem Weltbad entwickelt – eine Erfolgsgeschichte, von der mittlerweile die ganze Region profitiert. Motor der Entwicklung des Orts ist die legendäre Heilkraft des aus 1000 Metern Tiefe sprudelnden, 56 Grad warmen Wassers.

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